Mamoru Oshii ist ein japanischer Regisseur, geboren in Tokio, gefeiert für philosophisch dichte Science-Fiction-Animation, die dazu beitrug, Anime als ernstzunehmendes Medium für ein internationales Publikum zu etablieren. 'Ghost in the Shell', eine Meditation über Identität und Bewusstsein in einer nahen zukünftigen kybernetischen, Hongkong-ähnlichen Stadt, wurde zu einem der einflussreichsten Science-Fiction-Filme der 1990er Jahre und einer direkten Quelle für 'Matrix' der Wachowskis. 'Patlabor: The Movie' und seine Fortsetzung zeigten sein paralleles Interesse an langsamerer, prozeduralerer Science-Fiction, verankert in Bürokratie und Infrastruktur, während 'Ghost in the Shell 2: Innocence' die philosophische Untersuchung künstlichen Lebens des Originalfilms erweiterte. Oshiis dichter, essayistischer Ansatz für Genrematerial, der lange philosophische Dialoge der Action vorzieht, hat ihn zu einem der international einflussreichsten Regisseure gemacht, die aus der japanischen Animation hervorgegangen sind.