John Huston war ein amerikanischer Regisseur, geboren in Nevada, Missouri, gefeiert über fünf Jahrzehnte hinweg für abenteuergetriebene Dramen, häufig zentriert um zum Scheitern verurteilte Unternehmungen und moralischen Kompromiss. 'Die Spur des Falken', sein Regiedebüt, half, die visuelle und narrative Grammatik des Film noir zu definieren, während 'Der Schatz der Sierra Madre', eine Parabel über Gier unter Goldsuchern, ihm Oscars sowohl für Regie als auch Drehbuch einbrachte. 'African Queen' brachte Humphrey Bogart und Katharine Hepburn in einer Abenteuerromanze zusammen, die Bogart seinen einzigen Oscar einbrachte, und 'Der Mann, der König sein wollte' zeigte spät in seiner Karriere seine anhaltende Faszination für Abenteuer und Hybris der Kolonialzeit. Auch als versierter Schauspieler tätig, der in eigenen und fremden Filmen auftrat, machte Hustons wiederkehrendes Thema ehrgeiziger Männer, die an ihrer eigenen Gier oder Arroganz zugrunde gehen, ihn zu einem der beständigst substanziellsten Regisseure des klassischen Hollywood.
John Huston
81 Jahre (5 Aug 1906 – 28 Aug 1987)Nevada, Missouri, USA
49 Regie geführt
John Huston war ein amerikanischer Regisseur, geboren in Nevada, Missouri, gefeiert über fünf Jahrzehnte hinweg für abenteuergetriebene Dramen, häufig zentriert um zum Scheitern verurteilte Unternehmungen und moralischen Kompromiss. 'Die Spur des Falken', sein Regiedebüt, half, die visuelle und narrative Grammatik des Film noir zu definieren, während 'Der Schatz der Sierra Madre', eine Parabel über Gier unter Goldsuchern, ihm Oscars sowohl für Regie als auch Drehbuch einbrachte. 'African Queen' brachte Humphrey Bogart und Katharine Hepburn in einer Abenteuerromanze zusammen, die Bogart seinen einzigen Oscar einbrachte, und 'Der Mann, der König sein wollte' zeigte spät in seiner Karriere seine anhaltende Faszination für Abenteuer und Hybris der Kolonialzeit. Auch als versierter Schauspieler tätig, der in eigenen und fremden Filmen auftrat, machte Hustons wiederkehrendes Thema ehrgeiziger Männer, die an ihrer eigenen Gier oder Arroganz zugrunde gehen, ihn zu einem der beständigst substanziellsten Regisseure des klassischen Hollywood.
John Marcellus Huston (* 5. August 1906 in Nevada, Vernon County, Missouri; † 28. August 1987 in Middletown, Rhode Island) war ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Schauspieler. Huston, der in seiner fast sechzigjährigen Laufbahn an einigen der größten amerikanischen Filmklassiker mitgearbeitet hat, wurde zu einem stilbildenden Filmemacher des amerikanischen Kinos. Zu seinen bekanntesten Regiearbeiten gehören die Humphrey-Bogart-Filme Die Spur des Falken, Der Schatz der Sierra Madre und African Queen. Er gilt vielen als exemplarischer Regisseur des Film noir; „tatsächlich gab es seit D. W. Griffith kaum einen US-Regisseur, der so viel zur Erfindung und Erneuerung des Kinos beigetragen hat wie John Huston“.
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