Einer der großen Charakterdarsteller des US-amerikanischen Theaters und Kinos, F. Murray Abraham erlangte Ruhm, indem er den neidischen Antonio Salieri in Milos Formans 'Amadeus' (1984) verkörperte, eine Rolle, die ihm den Oscar als bester Hauptdarsteller einbrachte. Seit den Sechzigern am Broadway gestählt, verband er seine Bühnenarbeit mit denkwürdigen Nebenrollen in 'Der Name der Rose' (1986), 'Inside Llewyn Davis' (2013) und Wes Andersons 'Grand Budapest Hotel' (2014). Im Fernsehen glänzte er als Dar Adal in der Serie 'Homeland' und erntete als Achtzigjähriger neue Nominierungen für 'The White Lotus' (2022). Seine tiefe Stimme und seine theatralische Präsenz erlauben es ihm, jeder Figur, die er spielt, Schwere und Nuance zu verleihen.
F. Murray Abraham
Oscar-Preisträger · Schauspieler · Seit 1971
87 Jahre (24 Okt 1939)Pittsburgh, Vereinigte StaatenPittsburgh, Pennsylvania, Vereinigte Staaten
Einer der großen Charakterdarsteller des US-amerikanischen Theaters und Kinos, F. Murray Abraham erlangte Ruhm, indem er den neidischen Antonio Salieri in Milos Formans 'Amadeus' (1984) verkörperte, eine Rolle, die ihm den Oscar als bester Hauptdarsteller einbrachte. Seit den Sechzigern am Broadway gestählt, verband er seine Bühnenarbeit mit denkwürdigen Nebenrollen in 'Der Name der Rose' (1986), 'Inside Llewyn Davis' (2013) und Wes Andersons 'Grand Budapest Hotel' (2014). Im Fernsehen glänzte er als Dar Adal in der Serie 'Homeland' und erntete als Achtzigjähriger neue Nominierungen für 'The White Lotus' (2022). Seine tiefe Stimme und seine theatralische Präsenz erlauben es ihm, jeder Figur, die er spielt, Schwere und Nuance zu verleihen.
1939-10-24 · Pittsburgh, Vereinigte StaatenPittsburgh, Pennsylvania, Vereinigte Staaten
Fahrid Murray Abraham (* 24. Oktober 1939 in Pittsburgh, Pennsylvania) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Für seine Rolle als Antonio Salieri im Filmdrama Amadeus erhielt er mehrere Auszeichnungen, darunter einen Oscar und einen Golden Globe Award.
1976 spielte er eine Nebenrolle in Alan J. Pakulas Film über die Watergate-Affäre, Die Unbestechlichen, mit Dustin Hoffman und Robert Redford als den Journalisten Carl Bernstein und Bob Woodward. 1983 verkörperte er in Brian De Palmas Scarface den Drogengangster Omar Suárez in Miami. Der künstlerische Durchbruch gelang Abraham 1984 mit seiner Darstellung des Mozart-Widersachers Antonio Salieri in Miloš Formans Amadeus. Für diese Rolle erhielt er einen Oscar als bester Hauptdarsteller und setzte sich damit gegen den ebenfalls nominierten Mozart-Darsteller Tom Hulce durch.
Seitdem spielte er „Schurkenrollen“ wie etwa in der Verfilmung von Umberto Ecos Roman Der Name der Rose den mittelalterlichen Inquisitor Bernard Gui und einen paranoiden Staatsanwalt in der Filmsatire Fegefeuer der Eitelkeiten nach Tom Wolfe. In Komödien wie Loaded Weapon 1 und Last Action Hero nahm er mit viel Selbstironie sein Bösewicht-Image auf die Schippe. 1995 trat er in Woody Allens Komödie Geliebte Aphrodite in einer Nebenrolle auf. In Film- und Fernsehproduktionen übernimmt er mittlerweile zunehmend differenziert angelegte Charakterrollen.