Andrei Tarkowski war ein sowjetisch-russischer Regisseur, geboren in Sawraschje, einer der einflussreichsten Vertreter eines langsamen, meditativen, bildgetriebenen Filmemachens. 'Andrej Rubljow', ein ausladendes Porträt eines mittelalterlichen Ikonenmalers, und 'Solaris', eine philosophische Antwort auf die amerikanische Science-Fiction, begründeten seinen Ruf für lange Einstellungen, aufgebaut um Wasser, Feuer und verfallende Architektur. 'Der Spiegel', eine autobiografische, nichtlineare Meditation über Erinnerung, und 'Stalker', eine spirituelle Reise durch eine verbotene Zone, trieben seinen Stil zu seiner elliptischsten und hypnotischsten Extremform. Weitgehend unter sowjetischer Zensur entstanden und im Exil mit 'Opfer' vollendet, ist Tarkowskis Werk zu einem prägenden Bezugspunkt für Regisseure geworden, von seinem eigenen Landsmann Sokurow bis zu Terrence Malick, die Dauer und Atmosphäre der konventionellen Erzählung vorziehen.
Andrei Tarkovsky
54 Jahre (4 Apr 1932 – 29 Dez 1986)Zavrazhye, USSR
13 Regie geführt
Andrei Tarkowski war ein sowjetisch-russischer Regisseur, geboren in Sawraschje, einer der einflussreichsten Vertreter eines langsamen, meditativen, bildgetriebenen Filmemachens. 'Andrej Rubljow', ein ausladendes Porträt eines mittelalterlichen Ikonenmalers, und 'Solaris', eine philosophische Antwort auf die amerikanische Science-Fiction, begründeten seinen Ruf für lange Einstellungen, aufgebaut um Wasser, Feuer und verfallende Architektur. 'Der Spiegel', eine autobiografische, nichtlineare Meditation über Erinnerung, und 'Stalker', eine spirituelle Reise durch eine verbotene Zone, trieben seinen Stil zu seiner elliptischsten und hypnotischsten Extremform. Weitgehend unter sowjetischer Zensur entstanden und im Exil mit 'Opfer' vollendet, ist Tarkowskis Werk zu einem prägenden Bezugspunkt für Regisseure geworden, von seinem eigenen Landsmann Sokurow bis zu Terrence Malick, die Dauer und Atmosphäre der konventionellen Erzählung vorziehen.
Andrei Arsenjewitsch Tarkowski war ein sowjetischer Filmregisseur und Drehbuchautor russischer Herkunft. Er gilt als einer der größten Regisseure der Filmgeschichte. Seine Filme behandeln spirituelle und metaphysische Themen und sind bekannt für ihr langsames Tempo und ihre langen Einstellungen, ihre traumhafte Bildsprache und ihre Auseinandersetzung mit Natur und Erinnerung.
Tarkowski studierte Film am Staatlichen Institut für Kinematographie der Sowjetunion bei dem Regisseur Michail Romm und drehte anschließend seine ersten fünf Filme in der Sowjetunion: Iwans Kindheit (1962), Andrei Rubljow (1966), Solaris (1972), Der Spiegel (1975) und Stalker (1979). Nach Jahren kreativer Konflikte mit den staatlichen Filmbehörden verließ er 1979 das Land und drehte seine letzten beiden Filme – Nostalgie (1983) und Das Opfer (1986) – im Ausland.
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