Die Kanadierin Sarah Polley baute eine doppelte Karriere auf, zunächst als frühreife Schauspielerin und später als eine der angesehensten Filmemacherinnen ihres Landes. Als Kind fiel sie in der Serie 'Weg nach Avonlea' auf, und als Erwachsene brillierte sie in Independent-Dramen wie Atom Egoyans 'Das süße Jenseits' und Isabel Coixets 'Mein Leben ohne mich'. Den Schritt zur Regie ging sie mit 'An ihrer Seite', wofür sie für den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch nominiert wurde, und drehte danach die gefeierte Dokumentation 'Stories We Tell'. 2022 gewann sie schließlich den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch für 'Die Aussprache'. Ihr Blick, vor wie hinter der Kamera, zeichnet sich durch eine intime Sensibilität und eine kompromisslose emotionale Ehrlichkeit aus.
Sarah Polley
47 Jahre (8 Jan 1979)Toronto, Ontario, Canada
37 Filme8 Series
Die Kanadierin Sarah Polley baute eine doppelte Karriere auf, zunächst als frühreife Schauspielerin und später als eine der angesehensten Filmemacherinnen ihres Landes. Als Kind fiel sie in der Serie 'Weg nach Avonlea' auf, und als Erwachsene brillierte sie in Independent-Dramen wie Atom Egoyans 'Das süße Jenseits' und Isabel Coixets 'Mein Leben ohne mich'. Den Schritt zur Regie ging sie mit 'An ihrer Seite', wofür sie für den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch nominiert wurde, und drehte danach die gefeierte Dokumentation 'Stories We Tell'. 2022 gewann sie schließlich den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch für 'Die Aussprache'. Ihr Blick, vor wie hinter der Kamera, zeichnet sich durch eine intime Sensibilität und eine kompromisslose emotionale Ehrlichkeit aus.
Sarah Polley OC (* 8. Januar 1979 in Toronto, Ontario) ist eine kanadische Schauspielerin, Filmregisseurin und Drehbuchautorin.
Bereits im Alter von vier Jahren trat sie in dem Disney-Film Wenn Träume wahr wären (1985) auf. Mit neun Jahren spielte sie in Die Abenteuer des Baron Münchhausen (1988), einem Film von Terry Gilliam. Mit zehn hatte sie eine Rolle in dem Fernsehfilm Die Macht eines Kindes (1990).
Polley widmete sich bevorzugt Independent-Filmen. Mehrfach drehte sie mit Atom Egoyan, dessen Oscar-nominierter Film Das süße Jenseits (1997) ihr den Durchbruch einbrachte. Danach war sie in Filmen von David Cronenberg, Michael Winterbottom, Isabel Coixet und Wim Wenders zu sehen. Dawn of the Dead (2004), das Remake des Klassikers Zombie von George A. Romero, war ihr erster großer Hollywood-Film.
2006 gab Polley ihr allseits gefeiertes Regiedebüt mit dem Kinofilm An ihrer Seite, zu dem sie auch das Drehbuch verfasste. Der Film erlebte bei der Berlinale 2007 in der Sektion Panorama seine Deutschlandpremiere und lief am 6. Dezember 2007 in den deutschen Kinos an. Im selben Jahr wurde sie in die Wettbewerbsjury der 60. Filmfestspiele von Cannes berufen.
2017 wurde die von ihr entwickelte Serie Alias Grace veröffentlicht.
Quelle: Wikipedia
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