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Robert Taylor
Robert Taylor
57 Jahre (5 Aug 1911 – 8 Juni 1969)
Filley, Nebraska, USA
77 Filme
3 Serien

Robert Taylor

Robert Taylor ist ein US-amerikanischer Schauspieler mit einem langen Berufsweg und hat die Veränderungen des Geschäfts aus nächster Nähe erlebt. Marcus Vinicius in 'Quo Vadis' gehört zu den Rollen, die hängen bleiben. Nicht zu vergessen 'Ivanhoe - Der schwarze Ritter'. Zwischen erstem und letztem Eintrag liegen 92 Jahre. 80 Titel in 92 Jahren: das Pensum ist beachtlich.
Robert Taylor ist ein US-amerikanischer Schauspieler mit einem langen Berufsweg und hat die Veränderungen des Geschäfts aus nächster Nähe erlebt. Marcus Vinicius in 'Quo Vadis' gehört zu den Rollen, die hängen bleiben. Nicht zu vergessen 'Ivanhoe - Der schwarze Ritter'. Zwischen erstem und letztem Eintrag liegen 92 Jahre. 80 Titel in 92 Jahren: das Pensum ist beachtlich.
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Häufige Fragen
Lebt Robert Taylor noch?
Robert Taylor starb am 8 de Juni de 1969 im Alter von 57 Jahren.
Für welche Rollen ist Robert Taylor bekannt?
Robert Taylor ist vor allem bekannt für Quo Vadis, Ivanhoe - Der schwarze Ritter, Ihr erster Mann.
In wie vielen Filmen hat Robert Taylor mitgespielt?
In 35 Jahren Karriere (seit 1934) wirkte Robert Taylor in 76 Filmen und 2 Serien mit.
Was war der erste Film von Robert Taylor?
Die Karriere von Robert Taylor begann mit Handy Andy (1934).
Was ist der neueste Film oder die neueste Serie von Robert Taylor?
Die neueste Veröffentlichung von Robert Taylor ist Wenn Engel reisen, erschienen am 10 de April de 1968.
In welchen Serien hat Robert Taylor mitgespielt?
Im Fernsehen war Robert Taylor in What's My Line?, The Ed Sullivan Show, The Merv Griffin Show, Death Valley Days zu sehen.
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Robert Taylor
Robert Taylor
1911-08-05 · Filley, Nebraska, USA

Robert Taylor, eigentlich Spangler Arlington Brugh, war ein US-amerikanischer Filmschauspieler, der ab Mitte der 1930er-Jahre zu einem der zeitweise populärsten Leading Men in Hollywood aufstieg. Er drehte mehr als 70 Kinofilme.

Taylor war der Sohn eines Landarztes. Er hatte den Wunsch, Musik zu studieren, und schrieb sich zunächst an der Doane University als Musikstudent ein, folgte dann jedoch seinem Cellolehrer an das Pomona College. Dort spielte er in der örtlichen Theatergruppe im Rollenfach des Jungen Helden. Die Talentsucher von MGM wurden auf ihn aufmerksam und brachten ihn an der studioeigenen Schauspielschule unter.

Im Jahr 1934 erhielt er einen Siebenjahresvertrag mit 35 Dollar in der Woche und hatte im selben Jahr sein Filmdebüt in A Wicked Woman. Taylor blieb über 24 Jahre bei MGM unter Vertrag und damit länger bei einem einzelnen Studio als jeder andere Filmstar. Seine erste große Rolle spielte Taylor 1935 in Ein Arzt für alle Fälle. Im selben Jahr wirkte er neben Irene Dunne in dem Melodram Magnificent Obsession mit, das für seine Karriere so bedeutsam war wie später die Neuverfilmung von 1954 für Rock Hudson.

Taylor galt neben Tyrone Power als der schönste Schauspieler seiner Zeit und wurde von den Kritikern deswegen oft herabgesetzt. Das Studio versuchte daher, Taylor regelmäßig auch in bodenständigeren Rollen einzusetzen. Er drehte in der Folge auch viele Abenteuerfilme und Western.

Während des Krieges war er als Leutnant bei der US Navy im Einsatz. In dieser Funktion unterrichtete er angehende Piloten und drehte 17 US-Navy-Trainingsfilme als Regisseur. In dem oscarprämierten Dokumentarfilm The Fighting Lady fungierte er als Sprecher. Nach dem Krieg konnte der Schauspieler zunächst nicht an seine bisherige Popularität anknüpfen. Erst Auftritte in aufwändig produzierten Historienfilmen wie Quo Vadis?, Ivanhoe, Die Ritter der Tafelrunde und Liebe, Tod und Teufel verhalfen ihm zu neuen Erfolgen. Daneben wirkte er in vielen Western mit.

Nach dem Ende seines Vertrages bei MGM begann die Qualität seiner Kinofilme zu sinken, sodass er seine eigene Produktionsfirma gründete, die Robert Taylor Productions, und übernahm daraufhin zwischen 1959 und 1962 in der von ihm produzierten Fernsehserie Kein Fall für FBI die Hauptrolle.

Taylor war Gründungsmitglied der 1944 ins Leben gerufenen Motion Picture Alliance for the Preservation of American Ideals und nannte vor dem Ausschuss des Komitees für unamerikanische Umtriebe die Namen von Schauspielern, die Kommunisten sein könnten. Als Anhänger der Republikanischen Partei unterstützte er 1960 den Präsidentschaftswahlkampf von Richard Nixon und 1966 in Kalifornien den Wahlkampf seines Freundes Ronald Reagan.

Von 1939 bis 1951 war Taylor in erster Ehe mit Barbara Stanwyck verheiratet; die Ehe blieb kinderlos. 1954 heiratete er Ursula Thiess, das Paar hatte zwei gemeinsame Kinder. Robert Taylor starb 1969 an Lungenkrebs und wurde auf dem Forest Lawn Memorial Park in Glendale beigesetzt. Die Trauerrede wurde vom damaligen kalifornischen Gouverneur Ronald Reagan gehalten.

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