Rie Miyazawa, 1973 in Tokio geboren, startete als Teenagermodell und J-Pop-Idol und schockierte Japan mit achtzehn mit dem Aktbildband Santa Fe (1991), ehe sie sich zu einer der angesehensten Schauspielerinnen des Landes wandelte. Sie gewann den Preis der Japan Academy als beste Hauptdarstellerin für das Samurai-Drama The Twilight Samurai (2002) von Yoji Yamada, danach für Village of Dreams (2006) sowie für Pale Moon (2014), in dem sie eine in Unterschlagung geratene Bankangestellte spielt. Sie trug den heimischen Erfolg Chocolate no yakusoku (2004) und lieferte einen späten Karrierehochpunkt im Familiendrama Small, Slow but Steady (2022) ab. Elegant und fein austariert vor der Kamera, gehört sie zu den prägenden japanischen Schauspielerinnen der letzten drei Jahrzehnte.