Sir Rex Harrison war ein englischer Schauspieler, berühmt für seine beißende Eleganz und seine Beherrschung der raffinierten Komödie. Er verkörperte wie kein anderer geistreiche und etwas zynische Gentlemen, ein Register, das in der Rolle seines Lebens gipfelte: Professor Henry Higgins in 'My Fair Lady' (1964), für den er den Oscar als bester Hauptdarsteller gewann, nachdem er sie auch am Broadway uraufgeführt hatte. Zuvor hatte er in Komödien wie 'Das Gespenst von Canterville' (1945) und in Historiendramen wie 'Cleopatra' (1963) geglänzt, wo er Julius Cäsar Leben einhauchte. Sein eher gesprochener als gesungener Stil und seine tadellose Aussprache definierten einen Archetyp britischer Vornehmheit. Als Schauspieler von langer Laufbahn in Film und Theater wurde er kurz vor seinem Tod 1990 zum Ritter geschlagen.
Rex Harrison
82 Jahre (5 März 1908 – 2 Juni 1990)Huyton, Lancashire, England, Vereinigtes Königreich
43 Filme5 Serien
Sir Rex Harrison war ein englischer Schauspieler, berühmt für seine beißende Eleganz und seine Beherrschung der raffinierten Komödie. Er verkörperte wie kein anderer geistreiche und etwas zynische Gentlemen, ein Register, das in der Rolle seines Lebens gipfelte: Professor Henry Higgins in 'My Fair Lady' (1964), für den er den Oscar als bester Hauptdarsteller gewann, nachdem er sie auch am Broadway uraufgeführt hatte. Zuvor hatte er in Komödien wie 'Das Gespenst von Canterville' (1945) und in Historiendramen wie 'Cleopatra' (1963) geglänzt, wo er Julius Cäsar Leben einhauchte. Sein eher gesprochener als gesungener Stil und seine tadellose Aussprache definierten einen Archetyp britischer Vornehmheit. Als Schauspieler von langer Laufbahn in Film und Theater wurde er kurz vor seinem Tod 1990 zum Ritter geschlagen.
Sir Reginald Carey „Rex“ Harrison (* 5. März 1908 in Huyton, Lancashire, England; † 2. Juni 1990 in New York City, New York) war ein britischer Schauspieler. Er gewann 1965 für My Fair Lady den Oscar als bester Hauptdarsteller. Rex Harrison begann seine Karriere im September 1924 im Alter von 16 Jahren am Liverpool Repertory Theatre mit dem Stück Thirty Minutes in a Street. 1930 kam er nach London, spielte an verschiedenen Bühnen und galt bereits mit 28 Jahren als der beste Lustspieldarsteller in England. Auf der Bühne wie im Film verkörperte er den Dandy, Charmeur und Womanizer.
Zum Kinostar in Großbritannien wurde Harrison erst 1945 als Schriftsteller Charles Condomine in Geisterkomödie. In Hollywood konnte er sich in den folgenden Jahren durch Hauptrollen in den Filmen Anna und der König von Siam und Ein Gespenst auf Freiersfüßen etablieren. Trotz weiterer Leinwanderfolge blieb Harrison in den 1950er Jahren vorwiegend Bühnenschauspieler. Am Broadway war er ab 1956 als Professor Henry Higgins in dem Musical My Fair Lady überaus erfolgreich. Bis in die 1980er Jahre war er amerikaweit in dieser Paraderolle zu sehen. Als unerwarteter Bösewicht zeigte er sich 1960 in dem Krimi Mitternachtsspitzen an der Seite von Doris Day. Mitte der 1960er Jahre war er auf dem Höhepunkt seines Schaffens. Als Professor Higgins in der Musical-Verfilmung My Fair Lady und als Julius Caesar in Cleopatra spielte er zwei seiner bekanntesten Rollen. Zu einem Misserfolg geriet 1982 sein letzter Film Zeit zu sterben (Originaltitel: A Time to Die, von Matt Cimber), in dem er einen NS-Juristen und Kriegsverbrecher darstellte, der es in der Bundesrepublik fast bis zum Justizminister bringt, aber von einem rachdürstigen Ex-GI erschossen wird.