Philippe Falardeau ist ein kanadischer Regisseur, geboren in Hull, Québec, gefeiert für humane Dramen, die Entwurzelung, Trauer und institutionelle Widerstandsfähigkeit untersuchen. 'Monsieur Lazhar', über einen algerischen Einwanderer-Vertretungslehrer, der einer Montrealer Klasse hilft, den Suizid einer Lehrerin zu verarbeiten, begründete seine Begabung für zartes, kontrolliertes Erzählen und brachte eine Oscar-Nominierung für den besten fremdsprachigen Film ein. 'The Good Lie' erweiterte seinen Fokus auf Entwurzelung und kulturelle Anpassung durch die Geschichte sudanesischer Flüchtlinge, die sich in Amerika neu ansiedeln, während 'Chuck' sein Register in amerikanischem biografischem Sportdrama zeigte. Falardeaus beständiger, kontrollierter Humanismus, der Figuren untersucht, die Trauer und Entwurzelung verarbeiten, hat ihn zu einem der bedeutendsten zeitgenössischen Québecer Regisseure gemacht.