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Omar Sharif
Omar Sharif

Omar Sharif

Schauspieler
83 Jahre (10 Apr 1932 – 10 Juli 2015)Alexandria, Ägypten
Bekannt für
  1. 1965 Dr. Yuri Zhivagoin Doktor Schiwago
  2. 2004 Sheikh Riyadhin Hidalgo - 3000 Meilen zum Ruhm
  3. 1968 Nick Arnsteinin Funny Girl
Frauenheld mit magnetischem Blick und weltmännischem Charme, war der Ägypter Omar Sharif einer der großen internationalen Stars, die außerhalb Hollywoods entstanden. Bereits im Kino seines Landes etabliert, wurde er mit David Lean in 'Lawrence von Arabien' (1962) weltberühmt, wo sein Auftritt zu Pferd durch die Wüste und seine Rolle als Sherif Ali ihm einen Golden Globe und eine Oscar-Nominierung einbrachten. Kurz darauf spielte er die Hauptrolle in der epischen Romanze 'Doktor Schiwago', einem weiteren seiner unsterblichen Titel, und verkörperte den Spieler Nicky Arnstein in 'Funny Girl'. In Alexandria in eine Familie syrisch-libanesischer Herkunft geboren und ein vollendeter Polyglott, verkörperte er romantische Helden mit einer melancholischen Eleganz, die ihn zum Symbol einer Epoche machte. Er starb 2015.
Bekannt für
  1. 1965 Dr. Yuri Zhivagoin Doktor Schiwago
  2. 2004 Sheikh Riyadhin Hidalgo - 3000 Meilen zum Ruhm
  3. 1968 Nick Arnsteinin Funny Girl
Frauenheld mit magnetischem Blick und weltmännischem Charme, war der Ägypter Omar Sharif einer der großen internationalen Stars, die außerhalb Hollywoods entstanden. Bereits im Kino seines Landes etabliert, wurde er mit David Lean in 'Lawrence von Arabien' (1962) weltberühmt, wo sein Auftritt zu Pferd durch die Wüste und seine Rolle als Sherif Ali ihm einen Golden Globe und eine Oscar-Nominierung einbrachten. Kurz darauf spielte er die Hauptrolle in der epischen Romanze 'Doktor Schiwago', einem weiteren seiner unsterblichen Titel, und verkörperte den Spieler Nicky Arnstein in 'Funny Girl'. In Alexandria in eine Familie syrisch-libanesischer Herkunft geboren und ein vollendeter Polyglott, verkörperte er romantische Helden mit einer melancholischen Eleganz, die ihn zum Symbol einer Epoche machte. Er starb 2015.
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Häufige Fragen
Lebt Omar Sharif noch?
Omar Sharif starb am 10. Juli 2015 im Alter von 83 Jahren.
Für welche Rollen ist Omar Sharif bekannt?
Omar Sharif ist vor allem bekannt für Lawrence von Arabien, 10.000 B.C., Der 13te Krieger.
In wie vielen Filmen hat Omar Sharif mitgespielt?
In 61 Jahren Karriere (seit 1954) wirkte Omar Sharif in 85 Filmen und 13 Serien mit.
Was war der erste Film von Omar Sharif?
Die Karriere von Omar Sharif begann mit Tödliche Rache (1954).
Was ist der neueste Film oder die neueste Serie von Omar Sharif?
Die neueste Veröffentlichung von Omar Sharif ist 1001 Inventions and the World of Ibn Al-Haytham, erschienen am 13. Dezember 2015.
In welchen Serien hat Omar Sharif mitgespielt?
Im Fernsehen war Omar Sharif in Gullivers Reisen, Oscar Verleihung, Scriptum - Der letzte Tempelritter, Golden Globe Awards zu sehen.
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Omar Sharif
Omar Sharif
1932-04-10 · Alexandria, Ägypten

Omar Scharif, auch Omar El-Sharif, ursprünglich Michel Dimitri Chalhoub, (* 10. April 1932 in Alexandria; † 10. Juli 2015 in Kairo) war ein ägyptischer Schauspieler aus einer libanesisch-syrischen Familie und ein international bekannter Bridge-Spieler. Sharif trat bis in die frühen 1960er Jahre in zahlreichen ägyptischen Filmen auf und wurde 1962 auch international schlagartig bekannt, als ihm Regisseur David Lean in seinem Monumentalfilm Lawrence von Arabien eine wichtige Rolle gab. Er spielte die Rolle des Sherif Ali und wurde von Regisseur Lean in einer berühmten Szene in die Handlung eingeführt: Sherif reitet, vom Wüstenhorizont kommend, minutenlang der Kamera entgegen. Sharif spielte hier an der Seite von Peter O’Toole, Alec Guinness und Anthony Quinn und wurde mit dem Golden Globe Award als Bester Nachwuchsdarsteller und einer Oscar-Nominierung bedacht. Der Film machte Sharif zu einem gefragten Star und brachte ihm Rollen in internationalen Produktionen wie Der Untergang des Römischen Reiches (1964) oder Dschingis Khan (1965) ein.

Der Regisseur David Lean gab Sharif 1965 die begehrte Titelrolle in einem der aufwendigsten Filmprojekte der 1960er Jahre, dem Monumentalstreifen Doktor Schiwago, in dem Sharif als junger Arzt zu sehen ist, der sich vor dem Hintergrund der russischen Revolution in eine Krankenschwester (Julie Christie) verliebt. Der gigantische Erfolg dieses Filmklassikers (einer der größten Kassenhits des Jahrzehnts) etablierte Sharif als internationalen Top-Star und Frauenschwarm. Er galt als derart kassenträchtig, dass man ihn in dem Film Die Nacht der Generale (1967) trotz seines orientalischen Aussehens als deutschen Wehrmachtsoffizier besetzte (hier spielte er erneut an der Seite von Peter O’Toole). Ähnlich gewagt war seine Besetzung als Kronprinz Rudolf von Österreich-Ungarn ein Jahr später im Historienfilm Mayerling.

Zu einem großen Erfolg wurde das Musical Funny Girl (1968), in dem Sharif die zweite Hauptrolle neben Barbra Streisand spielte. Kurz nach dem Sechstagekrieg von 1967 sorgte die Leinwandromanze zwischen der Jüdin Streisand und dem ägyptischen Muslim Sharif nicht nur für Schlagzeilen. Sie machte ihn in Ägypten zur Persona non grata. Fast zehn Jahre lang konnte er sein Heimatland nicht mehr betreten. Mit Filmen wie Che! (1969, mit Sharif als Che Guevara) oder Mackenna’s Gold (1969) konnte Sharif bereits Ende der 1960er Jahre nicht mehr an seine früheren Erfolge anknüpfen und verlor schließlich seinen Status als kassenträchtiger Top-Star. In den 1970er Jahren wurden seine Rollen und Filme zunehmend unbedeutend.

Seit den 1980er Jahren war Sharif vor allem in Fernsehserien, Nebenrollen, Billigproduktionen und ägyptischen Filmen zu sehen. Ein später Erfolg bei Kritik und Publikum gelang ihm 2003 mit der Hauptrolle in der Verfilmung von Éric-Emmanuel Schmitts Roman Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran.

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