Die 1921 im idahoischen Wallace geborene Lana Turner war eine der definierenden Glamour-Ikonen der Hollywood-Studioära. Sie wuchs bei MGM zwischen Musicals und Melodramen auf, bevor sie als Cora in Im Netz der Leidenschaften (1946) neben John Garfield zu einer vollen Noir-Präsenz wurde. Ihre einzige Oscar-Nominierung erhielt sie für Glück im Sturm (1957) und den Höhepunkt ihrer Karriere erreichte sie im Douglas-Sirk-Melodram Solange es Menschen gibt (1959). Ihr Privatleben — der Skandal um den Tod ihres Geliebten Johnny Stompanato — drohte die Arbeit zu überlagern, doch ihre besten Rollen bleiben Lehrstücke des klassischen Startums.
Lana Turner
74 Jahre (8 Feb 1921 – 29 Juni 1995)Wallace, Idaho, USA
55 Filme2 Series
Die 1921 im idahoischen Wallace geborene Lana Turner war eine der definierenden Glamour-Ikonen der Hollywood-Studioära. Sie wuchs bei MGM zwischen Musicals und Melodramen auf, bevor sie als Cora in Im Netz der Leidenschaften (1946) neben John Garfield zu einer vollen Noir-Präsenz wurde. Ihre einzige Oscar-Nominierung erhielt sie für Glück im Sturm (1957) und den Höhepunkt ihrer Karriere erreichte sie im Douglas-Sirk-Melodram Solange es Menschen gibt (1959). Ihr Privatleben — der Skandal um den Tod ihres Geliebten Johnny Stompanato — drohte die Arbeit zu überlagern, doch ihre besten Rollen bleiben Lehrstücke des klassischen Startums.
Lana Turner war eine US-amerikanische Schauspielerin. Mit sechzehn Jahren wurde sie von MGM entdeckt und unter Vertrag genommen. Ihren ersten Auftritt hatte sie in „They Won't Forget“ (1937). Sie spielte Hauptrollen, oft als junge, unschuldige Frau, in Filmen wie „Love Finds Andy Hardy“ (1938). Anfang der 1940er-Jahre etablierte sie sich als Hauptdarstellerin in Filmen wie „Der Tote lebt“ (1941), „Mädchen im Rampenlicht“ (1941) und „Manila“ (1942). Dank ihrer Rolle in dem Horrorfilm „Arzt und Dämon“ (1941) gilt sie als eine der ersten Hollywood-Scream-Queens. Ihr Ruf als glamouröse Femme fatale wurde durch ihre Darstellung in dem Film noir „Im Netz der Leidenschaften“ (1946) weiter gefestigt. Ihre Popularität hielt in den 1950er-Jahren an, unter anderem durch Filme wie „Stadt der Illusionen“ (1952) und „Peyton Place“ (1957), für den sie für den Oscar als Beste Hauptdarstellerin nominiert wurde.
Turners nächster Film, „Solange es Menschen gibt“ (1959), erwies sich als einer der größten Erfolge ihrer Karriere, doch ab den frühen 1960er-Jahren wurden ihre Rollen seltener. Gegen Ende ihrer Karriere erlangte sie durch eine wiederkehrende Gastrolle in der Fernsehserie „Falcon Crest“ (1982/83) noch einmal Bekanntheit.
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