Als Sohn des legendären Richard Harris bahnte sich der Engländer Jared Harris seinen eigenen Weg auf der Grundlage jahrzehntelanger sorgfältiger Nebenrollen. Das amerikanische Fernsehen machte ihn unverzichtbar: der tragische Lane Pryce aus 'Mad Men' (2009-2012) und vor allem der Wissenschaftler Valery Legasov aus 'Chernobyl' (2019), eine Darstellung von stiller moralischer Qual, die einhelliges Lob erhielt. Im Kino war er Moriarty in 'Sherlock Holmes: Spiel im Schatten' (2011) und trat in 'Der seltsame Fall des Benjamin Button' (2008) und 'Lincoln' (2012) auf, dazu in den Serien 'The Crown' (2016) und 'Foundation' (2021). Seine Meistertaste: die Anständigkeit unter unerträglichem Druck.
Jared Harris
64 Jahre (24 Aug 1961)London, England, UK
66 Filme15 Series
Als Sohn des legendären Richard Harris bahnte sich der Engländer Jared Harris seinen eigenen Weg auf der Grundlage jahrzehntelanger sorgfältiger Nebenrollen. Das amerikanische Fernsehen machte ihn unverzichtbar: der tragische Lane Pryce aus 'Mad Men' (2009-2012) und vor allem der Wissenschaftler Valery Legasov aus 'Chernobyl' (2019), eine Darstellung von stiller moralischer Qual, die einhelliges Lob erhielt. Im Kino war er Moriarty in 'Sherlock Holmes: Spiel im Schatten' (2011) und trat in 'Der seltsame Fall des Benjamin Button' (2008) und 'Lincoln' (2012) auf, dazu in den Serien 'The Crown' (2016) und 'Foundation' (2021). Seine Meistertaste: die Anständigkeit unter unerträglichem Druck.
Jared Francis Harris (* 24. August 1961 in London, England) ist ein britischer Schauspieler. Sein erster Kinofilm war 1989 Er? Will! Sie Nicht?, bei dem sein Bruder Damian für Regie und Drehbuch verantwortlich war. In New York trat er am Off-Broadway im Stück Ecstasy von Mike Leigh auf und erhielt 1992 dafür einen Obie Award. Er gründete dort auch The Sinachie Theater Company. Neben seiner Bühnentätigkeit trat er über 50 Mal vor der Kamera auf, in dem Film I Shot Andy Warhol war er 1996 in der Titelrolle zu sehen. 2013 übernahm er in dem Hammer-Films-Thriller The Quiet Ones die Rolle des „Joseph Coupland“.
1998 wurde Harris beim Sitges Festival Internacional de Cinema de Catalunya für den Film Trance als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. 2000 erhielt er beim Seattle International Film Festival für The Weekend mit dem Schauspielensemble den New American Cinema Award. 2018 übernahm er in der fünfteiligen Miniserie Chernobyl des Senders HBO die Rolle des Wissenschaftlers Waleri Alexejewitsch Legassow. Seine darstellerische Leistung brachte ihm eine Nominierung für den Emmy in der Kategorie Bester Hauptdarsteller in einer Miniserie oder einem Fernsehfilm.
Zuletzt Gesehen
Your experience, your call
We use cookies for analytics and ads. Without them, the site works just as well.