Als gebürtige Londonerin überzeugte Imogen Poots als Teenager in '28 Weeks Later' (2007), nach einem kurzen Auftritt in 'V wie Vendetta' (2006). Statt Großproduktionen nachzujagen, baute sie ihre Laufbahn im schärferen Independentkino auf: die Punk-Belagerung von 'Green Room' (2016), der beunruhigende vorstädtische Albtraum 'Vivarium' (2019) und das gefeierte Drama 'The Father' (2020) an der Seite von Anthony Hopkins. Auch kommerzielle Titel wie 'Need for Speed' (2014) oder 'Fright Night' (2011) standen auf ihrem Programm. Ihr Register sind lebhafte, schlagfertige Figuren, die einen unerwarteten Stahl verbergen, was sie zu einem vertrauten Gesicht des ambitionierten Genrekinos gemacht hat.
Imogen Poots
Schauspielerin · Seit 2006
37 Jahre (3 Juni 1989)London, Vereinigtes KönigreichLondon, England, Vereinigtes Königreich
Als gebürtige Londonerin überzeugte Imogen Poots als Teenager in '28 Weeks Later' (2007), nach einem kurzen Auftritt in 'V wie Vendetta' (2006). Statt Großproduktionen nachzujagen, baute sie ihre Laufbahn im schärferen Independentkino auf: die Punk-Belagerung von 'Green Room' (2016), der beunruhigende vorstädtische Albtraum 'Vivarium' (2019) und das gefeierte Drama 'The Father' (2020) an der Seite von Anthony Hopkins. Auch kommerzielle Titel wie 'Need for Speed' (2014) oder 'Fright Night' (2011) standen auf ihrem Programm. Ihr Register sind lebhafte, schlagfertige Figuren, die einen unerwarteten Stahl verbergen, was sie zu einem vertrauten Gesicht des ambitionierten Genrekinos gemacht hat.
Imogen Poots ist eine britische Schauspielerin und Model. Sie erlangte vor allem durch die Rolle der Tammy in 28 Weeks Later große Bekanntheit.
Imogen Poots wurde als Tochter von Fiona Goodall, einer Journalistin und Volontärin mit englischen und schottischen Wurzeln, und Trevor Poots, einem Filmproduzenten nordirischer Herkunft, geboren. Sie hat einen älteren Bruder namens Alex, der ebenfalls Model ist. Sie wuchs im Londoner Stadtteil Chiswick auf und erhielt Privatunterricht an folgenden Schulen im Westen der Metropole: Bute House Preparatory School for Girls in Brook Green, Queen's Gate School in South Kensington und Latymer Upper School in Hammersmith. In der Zeit, in der sie eine Karriere als Tierärztin anstrebte und diese jedoch nach Ohnmachtsanfällen in der Praxis wieder verwarf, nahm sie an Samstagen in den Riverside Studios in Hammersmith an Improvisations-Workshops – die von der YoungBlood Theatre Company angeboten wurden – teil.
Ihren ersten Filmauftritt hatte Poots als die junge Valerie Page im dystopischen Politthriller V wie Vendetta (2006). Zuvor war sie in einer Episode der britischen Fernsehserie Casualty zu sehen. Ihren bisher größten Erfolg erlangte sie 2007 durch die Rolle der Tammy im Endzeit-Horror-Thriller 28 Weeks Later. Im selben Jahr spielte sie außerdem in Matt Days Kurzfilm Wish mit. 2008 hatte sie eine Rolle im Film Miss Austen Regrets der BBC. In Solitary Man (2009) agierte sie an der Seite von Michael Douglas, in Cracks (2009) neben Eva Green. 2010 verkörperte sie neben Michael Fassbender in Neil Marshalls Historienfilm Centurion die Rolle der keltischen Hexe Arianne. 2014 mimte sie neben Pierce Brosnan in der Romanverfilmung A Long Way Down die Jess Crichton.