Gus Schilling blickt auf eine ungewöhnlich lange Karriere zurück und kennt entsprechend viele Sets von innen. In 'Die Lady von Shanghai' war er ebenfalls zu sehen. Wer die 48 Titel durchgeht, findet Arbeit quer durch die Jahrzehnte. Von allen Titeln hat 'Citizen Kane' die meisten Zuschauer erreicht; dort als John.
Gus Schilling
48 Jahre (20 Juni 1908 – 16 Juni 1957)New York City, New York, USA
48 Filme
Gus Schilling blickt auf eine ungewöhnlich lange Karriere zurück und kennt entsprechend viele Sets von innen. In 'Die Lady von Shanghai' war er ebenfalls zu sehen. Wer die 48 Titel durchgeht, findet Arbeit quer durch die Jahrzehnte. Von allen Titeln hat 'Citizen Kane' die meisten Zuschauer erreicht; dort als John.
Zunächst als Vaudeville- und Burlesque-Künstler unterwegs, trat Gus Schilling zwischen 1928 und 1931 unter anderem dreimal am New Yorker Broadway auf, ehe er sich Orson Welles’ Mercury Theatre anschloss und in mehreren Radiohörspielen zum Einsatz kam. Ab 1940 wirkte er schließlich auch in US-amerikanischen Filmen mit und war dabei zumeist in komischen Nebenrollen zu sehen, wie beispielsweise in den Filmmusicals In der Hölle ist der Teufel los! (1941) und Du warst nie berückender (1942), wo er neben Fred Astaire und Rita Hayworth den Sekretär von Adolphe Menjou spielte. Er trat aber auch in insgesamt fünf Filmen von Orson Welles auf: Citizen Kane (1941), Der Glanz des Hauses Amberson (1942), Die Lady von Shanghai (1947), Macbeth – Der Königsmörder (1948) und Im Zeichen des Bösen (1958). Letzterer wurde erst nach Schillings Tod veröffentlicht.
Schilling war mit der Burlesque-Künstlerin Betty Rowland verheiratet. Die Ehe endete jedoch in Scheidung. Schilling, der ein starker Raucher gewesen war, starb 1957 vier Tage vor seinem 49. Geburtstag in seinem Apartment in Hollywood an einem Herzinfarkt.
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