Götz George war ein deutscher Schauspieler, geboren am 23. Juli 1938 in Berlin, gestorben 2016. Er zählte zu den gefeiertsten deutschen Schauspielern seiner Generation, vor allem bekannt durch die Rolle des Kommissars Horst Schimanski in der Fernsehserie Tatort ab 1981. Er hatte auch eine bedeutende Filmkarriere und wurde für dramatische Rollen gefeiert, darunter in 'Rossini, oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief' (1997) und Der Totmacher (1995), Letzterer brachte ihm bedeutende deutsche Filmpreise ein. Er war der Sohn der Schauspieler Heinrich George und Berta Drews. Er bleibt eine der prägendsten Figuren des deutschen Nachkriegsfilms und -fernsehens.
Götz George
Schauspieler · Seit 1962
77 Jahre (23 Juli 1938 – 19 Juni 2016)Berlin, Deutschland
71 Filme · 21 Serien
Götz George war ein deutscher Schauspieler, geboren am 23. Juli 1938 in Berlin, gestorben 2016. Er zählte zu den gefeiertsten deutschen Schauspielern seiner Generation, vor allem bekannt durch die Rolle des Kommissars Horst Schimanski in der Fernsehserie Tatort ab 1981. Er hatte auch eine bedeutende Filmkarriere und wurde für dramatische Rollen gefeiert, darunter in 'Rossini, oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief' (1997) und Der Totmacher (1995), Letzterer brachte ihm bedeutende deutsche Filmpreise ein. Er war der Sohn der Schauspieler Heinrich George und Berta Drews. Er bleibt eine der prägendsten Figuren des deutschen Nachkriegsfilms und -fernsehens.
Götz George war ein deutscher Schauspieler. Er war über mehr als fünf Jahrzehnte vor allem im deutschsprachigen Raum durch seine Rollen in Film und Fernsehen bekannt und auch an verschiedenen Theaterbühnen etabliert.
Bereits in den 1960er Jahren war er im Alter von Mitte zwanzig durch Nebenrollen in einigen Karl-May-Verfilmungen einer breiteren Öffentlichkeit bekanntgeworden. Ab den 1980er Jahren wurde er vor allem als Darsteller des unkonventionell-nonkonformistisch auftretenden Duisburger Hauptkommissars Horst Schimanski in der TV-Krimireihe Tatort populär.
In seiner späteren Karriere bewies George zunehmend eine darstellerische Vielseitigkeit. Er trat als Charakterschauspieler sowohl in anspruchsvollen tragischen (z. B. Der Totmacher, 1995) als auch in satirisch-komödiantischen Rollen (z. B. Schtonk!, 1992) auf und wurde mehrfach ausgezeichnet, so unter anderem mit dem Filmband in Gold des Deutschen Filmpreises, dem Grimme-Preis, der Goldenen Kamera und dem Deutschen Schauspielerpreis für sein Lebenswerk. 2014 erhielt er das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.
In einem seiner letzten Filmauftritte stellte er 2013 vor dem Hintergrund der Frage nach der Verantwortung des Künstlers in einer Diktatur im TV-Dokudrama George seinen Vater, den Schauspieler Heinrich George, dar.