Federico Fellini war ein italienischer Regisseur, geboren in Rimini, gefeiert dafür, Autobiografie und traumhaftes Spektakel in einige der unverwechselbarsten Bilder des Kinos verwandelt zu haben. 'La Strada – Das Lied der Straße' und 'Die Nächte der Cabiria' verorteten ihn zunächst im italienischen Neorealismus, bevor 'Das süße Leben' und 'Achteinhalb' ihn zu einem freieren, karnevalesken Stil trieben, aufgebaut auf paradenhaften Szenen und surrealen Abschweifungen. 'Amarcord', ein nostalgisches Porträt seiner eigenen Jugend, bestätigte den Wandel hin zu jenem persönlichen, erinnerungsgetriebenen Filmemachen, das zu seinem Markenzeichen wurde. Sein Name gab dem Adjektiv 'fellinesk' seinen Ursprung, heute verwendet, um jede exzessive, traumhafte oder theatralisch überbordende Vision zu beschreiben, eine seltene Ehre, die seinen einzigartigen Griff auf die populäre Vorstellungskraft widerspiegelt.