David Morrissey ist ein englischer Schauspieler aus Liverpool, bekannt für die Verbindung von Charisma und Bedrohlichkeit in moralisch ambivalenten Rollen. Internationale Aufmerksamkeit erregte er als The Governor, der charmante, aber skrupellose Antagonist in 'The Walking Dead', eine Darstellung, die ihn zu einem der einprägsamsten Bösewichte der Serie machte. Morrissey hat sich zudem im britischen Fernsehen und Kino einen angesehenen Ruf erarbeitet, unter anderem mit dem Politthriller 'State of Play' und der gefeierten Miniserie 'The Missing'. Er bleibt eine wandlungsfähige Präsenz sowohl im Genrefernsehen als auch im britischen Prestige-Drama.
David Morrissey
62 Jahre (21 Juni 1964)Everton, Liverpool, England, UK
36 Filme44 Series
David Morrissey ist ein englischer Schauspieler aus Liverpool, bekannt für die Verbindung von Charisma und Bedrohlichkeit in moralisch ambivalenten Rollen. Internationale Aufmerksamkeit erregte er als The Governor, der charmante, aber skrupellose Antagonist in 'The Walking Dead', eine Darstellung, die ihn zu einem der einprägsamsten Bösewichte der Serie machte. Morrissey hat sich zudem im britischen Fernsehen und Kino einen angesehenen Ruf erarbeitet, unter anderem mit dem Politthriller 'State of Play' und der gefeierten Miniserie 'The Missing'. Er bleibt eine wandlungsfähige Präsenz sowohl im Genrefernsehen als auch im britischen Prestige-Drama.
David Mark Morrissey (* 21. Juni 1964) ist ein englischer Schauspieler und Regisseur. Er wuchs in den Liverpooler Stadtteilen Kensington und Knotty Ash auf. Seine Schauspielausbildung absolvierte er am Everyman Youth Theatre, unter anderem mit Ian Hart, Mark und Stephen McGann sowie Cathy Tyson. Im Alter von 18 Jahren erhielt er zusammen mit Hart eine Rolle in der Fernsehserie „One Summer“ (1983), die ihnen landesweite Bekanntheit verschaffte. Nach „One Summer“ besuchte Morrissey die Royal Academy of Dramatic Art und spielte anschließend für die Royal Shakespeare Company und das National Theatre.
In den 1990er-Jahren verkörperte er häufig Polizisten und Soldaten, übernahm aber auch andere prägende Rollen wie Bradley Headstone in „Our Mutual Friend“ (1998) und Christopher Finzi in „Hilary and Jackie“ (1998). Es folgten weitere Filmrollen, darunter in „Some Voices“ (2000) und „Corellis Mandoline“ (2001), bevor er die von der Kritik gefeierten Rollen des Stephen Collins in „State of Play“ (2003) und des Gordon Brown in „The Deal“ (2003) verkörperte. Für seine Darstellung des Stephen Collins wurde er bei den British Academy Television Awards nominiert, für die des Gordon Brown bei den Royal Television Society Awards als Bester Schauspieler. Seine Filmrollen wurden jedoch nicht immer positiv aufgenommen; seine Hauptrolle in „Basic Instinct 2“ (2006) wurde stark kritisiert, und „The Reaping“ (2007) floppte an den Kinokassen. Seitdem spielte er Hauptrollen in „Sinn und Sinnlichkeit“ (2008), „Red Riding“ (2009) und „Five Days“ (2010), wirkte in den Filmen „Nowhere Boy“ (2009) und „Centurion“ (2010) mit und produzierte und spielte die Hauptrolle in dem Krimidrama „Thorne“ (2010). Er kehrte 2008 für eine Spielzeit von Neil LaButes „In a Dark Dark House“ auf die Bühne zurück und übernahm 2011 die Titelrolle in der Produktion von „Macbeth“ am Liverpool Everyman Theatre.
Als Regisseur inszenierte Morrissey Kurzfilme sowie die Dramen „Sweet Revenge“ (2001) und „Passer By“ (2004) für die BBC. Sein Spielfilmdebüt „Don’t Worry About Me“ feierte 2009 auf dem London Film Festival Premiere und wurde im März 2010 im BBC-Fernsehen ausgestrahlt. Er ist mit der Schriftstellerin Esther Freud verheiratet, hat drei Kinder und engagiert sich als Schirmherr für zahlreiche Wohltätigkeitsorganisationen.
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