Chishu Ryu, 1904 in der Präfektur Kumamoto geboren, wurde untrennbar mit Yasujiro Ozu verbunden und stand vier Jahrzehnte lang in über fünfzig von dessen Filmen vor der Kamera. Er ist der Vater in Die Reise nach Tokio (1953), still und niederschmetternd, und kehrte als alternder Patriarch in Später Frühling (1949) und Ein Herbstnachmittag (1962) zurück. Außerhalb Ozus arbeitete er kontinuierlich mit Mikio Naruse und später mit Wim Wenders, der ihn in Tokyo-Ga (1985) porträtierte und in In weiter Ferne, so nah! (1993) besetzte. Seine Ruhe auf der Leinwand definierte das japanische Filmspiel neu.
Chishū Ryū
88 Jahre (13 Mai 1904 – 16 März 1993)Tachibana, Kumamoto Prefecture, Japan
159 Filme3 Serien
Chishu Ryu, 1904 in der Präfektur Kumamoto geboren, wurde untrennbar mit Yasujiro Ozu verbunden und stand vier Jahrzehnte lang in über fünfzig von dessen Filmen vor der Kamera. Er ist der Vater in Die Reise nach Tokio (1953), still und niederschmetternd, und kehrte als alternder Patriarch in Später Frühling (1949) und Ein Herbstnachmittag (1962) zurück. Außerhalb Ozus arbeitete er kontinuierlich mit Mikio Naruse und später mit Wim Wenders, der ihn in Tokyo-Ga (1985) porträtierte und in In weiter Ferne, so nah! (1993) besetzte. Seine Ruhe auf der Leinwand definierte das japanische Filmspiel neu.
1904-05-13 · Tachibana, Kumamoto Prefecture, Japan
Chishu Ryu (May 13, 1904 in Kumamoto, Japan – March 16, 1993 in Yokohama, Japan) was a famous Japanese film actor, a favourite of the director Yasujiro Ozu. From 1928 to 1992 he appeared in at least 155 films, including Ozu's Tokyo Story (1953) and Yoshitaro Nomura's Castle of Sand (1974). From 1969 until his death, Ryu became familiar to a new generation as the curmudgeonly but benevolent Buddhist priest in Yoji Yamada's Tora-san movie series (a role he parodied to great effect in a cameo in Juzo Itami's 1984 comedy, The Funeral).Chishû Ryû, licensed under CC-BY-SA, full list of contributors on Wikipedia.