Charlie Kaufman ist ein amerikanischer Regisseur, geboren in New York City, weithin als einer der erfinderischsten Drehbuchautoren des amerikanischen Kinos angesehen, bevor er zur Regie seiner eigenen einzigartig merkwürdigen, introspektiven Filme wechselte. Bereits gefeiert als Drehbuchautor von 'Being John Malkovich', 'Adaption' und 'Vergiss mein nicht!', gab Kaufman sein Regiedebüt mit 'Synecdoche, New York', einer außerordentlich ambitionierten und melancholischen Untersuchung von Sterblichkeit und künstlerischer Besessenheit über einen Theaterregisseur, der eine sich ständig erweiternde Nachbildung von New York in einem Lagerhaus baut. 'Anomalisa', ein Stop-Motion-Animationsfilm über erdrückende Einsamkeit und Monotonie, erweiterte seine Faszination für existenzielle Verzweiflung, wiedergegeben durch erfinderische formale Mittel, während 'I'm Thinking of Ending Things' sein anhaltendes Interesse an unzuverlässiger Erzählung und psychologischer Auflösung zeigte. Kaufmans kompromisslose, zutiefst introspektive Untersuchung von Identität, Sterblichkeit und kreativer Qual hat ihn zu einer der einzigartigsten und einflussreichsten Stimmen des zeitgenössischen amerikanischen Kinos gemacht.
Charlie Kaufman
67 Jahre (19 Nov 1958)New York City, New York, USA
11 Filme4 Series
Charlie Kaufman ist ein amerikanischer Regisseur, geboren in New York City, weithin als einer der erfinderischsten Drehbuchautoren des amerikanischen Kinos angesehen, bevor er zur Regie seiner eigenen einzigartig merkwürdigen, introspektiven Filme wechselte. Bereits gefeiert als Drehbuchautor von 'Being John Malkovich', 'Adaption' und 'Vergiss mein nicht!', gab Kaufman sein Regiedebüt mit 'Synecdoche, New York', einer außerordentlich ambitionierten und melancholischen Untersuchung von Sterblichkeit und künstlerischer Besessenheit über einen Theaterregisseur, der eine sich ständig erweiternde Nachbildung von New York in einem Lagerhaus baut. 'Anomalisa', ein Stop-Motion-Animationsfilm über erdrückende Einsamkeit und Monotonie, erweiterte seine Faszination für existenzielle Verzweiflung, wiedergegeben durch erfinderische formale Mittel, während 'I'm Thinking of Ending Things' sein anhaltendes Interesse an unzuverlässiger Erzählung und psychologischer Auflösung zeigte. Kaufmans kompromisslose, zutiefst introspektive Untersuchung von Identität, Sterblichkeit und kreativer Qual hat ihn zu einer der einzigartigsten und einflussreichsten Stimmen des zeitgenössischen amerikanischen Kinos gemacht.
Charles Stuart Kaufman ist ein US-amerikanischer Filmemacher und Schriftsteller. Sein Werk zeichnet sich durch postmoderne und surrealistische Erzählweisen aus, weshalb er von vielen Kritikern als Auteur angesehen wird. Kaufman begann seine Karriere als Drehbuchautor und erlangte Bekanntheit durch seine Zusammenarbeit mit den Regisseuren Spike Jonze und Michel Gondry an Filmen wie „Being John Malkovich“ (1999), „Adaption – Der Orchideen-Dieb“ (2002) und „Vergiss mein nicht!“ (2004). Anschließend führte er selbst Regie bei Filmen wie „Synecdoche, New York“ (2008), „Anomalisa“ (2015) und „I’m Thinking of Ending Things“ (2020). Im Jahr 2020 veröffentlichte er seinen Roman „Antkind“.
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