Ava DuVernay ist eine amerikanische Regisseurin, geboren in Long Beach, Kalifornien, gefeiert für politisch dringliche Filme, die afroamerikanische Geschichte und systemisches Unrecht untersuchen. 'Middle of Nowhere', ein intimes Drama über eine Frau, die auf die Freilassung ihres inhaftierten Mannes wartet, begründete ihren geduldigen, figurenzentrierten Stil, bevor 'Selma', ein ausladender Bericht über die Bürgerrechtsmärsche von 1965 unter Martin Luther King Jr., ihr breite kritische Anerkennung einbrachte und sie zur ersten schwarzen Regisseurin machte, die für einen Golden Globe für die beste Regie nominiert wurde. '13th', ein Dokumentarfilm, der den historischen roten Faden von der Sklaverei zur Masseninhaftierung durch das Schlupfloch im dreizehnten Verfassungszusatz nachzeichnet, wurde zu einem der gefeiertsten und meistdiskutierten Dokumentarfilme seiner Zeit. 'Die Zeitfalte' machte sie zur ersten schwarzen Frau, die einen Film mit einem Budget von über hundert Millionen Dollar inszenierte. DuVernays beständiges Engagement mit afroamerikanischer Geschichte und systemischem Unrecht hat sie zu einer der bedeutendsten zeitgenössischen amerikanischen Regisseurinnen gemacht.