Als unverzichtbares Gesicht des spanischen Kinos verankert Antonio Resines (Torrelavega, Kantabrien) seit über vier Jahrzehnten Komödien und Dramen mit seiner unverwechselbaren spöttischen Art. Er stach mit der Madrider Komödie der achtziger Jahre in Titeln wie Fernando Truebas 'Ópera prima' (1980) hervor und gewann den Goya als bester Schauspieler für 'La buena estrella' (1997), die dramatische Rolle seines Lebens. Das Fernsehen brachte ihn als Diego in 'Los Serrano' (2003-2008) in alle Haushalte, und danach glänzte er im Gefängnisthriller 'Zelle 211' (2009). Als Ex-Präsident der Filmakademie ist sein Register die trockene Ironie, ausgesprochen mit dieser unverwechselbaren rauen Stimme.