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Anouk Aimée
Anouk Aimée
92 Jahre (27 Apr 1932 – 18 Juni 2024)
Paris, France
67 Filme
3 Serien

Anouk Aimée

Anouk Aimee, 1932 in Paris geboren, wurde zu einem der prägenden Gesichter des europäischen Autorenkinos. Federico Fellini besetzte sie in La Dolce Vita (1960) und erneut in Achteinhalb (1963), wo ihre kühle Eleganz wunderbar mit Marcello Mastroianni harmonierte. Weltruhm brachte ihr Claude Lelouchs Ein Mann und eine Frau (1966), der die Goldene Palme gewann und ihr eine Oscar-Nominierung eintrug. Jahrzehnte später kehrte sie in Lelouchs Fortsetzungen zur Rolle zurück und trug über siebzig Filme mit stiller, leuchtender Autorität.
Anouk Aimee, 1932 in Paris geboren, wurde zu einem der prägenden Gesichter des europäischen Autorenkinos. Federico Fellini besetzte sie in La Dolce Vita (1960) und erneut in Achteinhalb (1963), wo ihre kühle Eleganz wunderbar mit Marcello Mastroianni harmonierte. Weltruhm brachte ihr Claude Lelouchs Ein Mann und eine Frau (1966), der die Goldene Palme gewann und ihr eine Oscar-Nominierung eintrug. Jahrzehnte später kehrte sie in Lelouchs Fortsetzungen zur Rolle zurück und trug über siebzig Filme mit stiller, leuchtender Autorität.
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Häufige Fragen
Lebt Anouk Aimée noch?
Anouk Aimée starb am 18 de Juni de 2024 im Alter von 92 Jahren.
Für welche Rollen ist Anouk Aimée bekannt?
Anouk Aimée ist vor allem bekannt für Achteinhalb, Das süße Leben, Ein Mann und eine Frau.
In wie vielen Filmen hat Anouk Aimée mitgespielt?
In 77 Jahren Karriere (seit 1947) wirkte Anouk Aimée in 66 Filmen und 3 Serien mit.
Was war der erste Film von Anouk Aimée?
Die Karriere von Anouk Aimée begann mit La maison sous la mer (1947).
Was ist der neueste Film oder die neueste Serie von Anouk Aimée?
Die neueste Veröffentlichung von Anouk Aimée ist L'Œuvre invisible, erschienen am 8 de April de 2026.
In welchen Serien hat Anouk Aimée mitgespielt?
Im Fernsehen war Anouk Aimée in Napoleon, Vivement dimanche, Screen Two, Agnès de ci de là Varda zu sehen.
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Anouk Aimée
Anouk Aimée
1932-04-27 · Paris, France

Anouk Aimée (* 27. April 1932 als Nicole Françoise Florence Dreyfus in Paris) ist eine französische Filmschauspielerin.

Aimée ist die Tochter des Schauspielerpaars Geneviève Sorya und Henri Dreyfus. Bereits im Alter von 13 Jahren gab sie ihr Filmdebüt. Die Hauptrolle in dem Liebesdrama Die Liebenden von Verona neben den etablierten Stars Serge Reggiani und Pierre Brasseur machte sie bekannt. In den folgenden Jahren wurde sie als „junge Schöne“ in dem Abenteuerfilm Der goldene Salamander (1950) und als Prostituierte in der Simenon-Verfilmung Der Mann, der sich selbst nicht kannte besetzt. 1957 spielte sie neben dem damaligen Superstar Gérard Philipe in Montparnasse 19.

Ihre Zusammenarbeit mit Federico Fellini in La Dolce Vita brachte Anouk Aimée den ganz großen Erfolg. Die Rolle der melancholisch-rätselhaften Frau spielte sie so überzeugend, dass Fellini sie auch für den Film Achteinhalb (1962) engagierte. Danach war sie immer wieder als Charakterdarstellerin in kleineren italienischen Produktionen zu sehen.

1966 stand Aimée wieder in Frankreich vor der Kamera. In Claude Lelouchs Ein Mann und eine Frau spielte sie das Scriptgirl Anne Gauthier, das sich nach dem Tod seines Mannes in den ebenfalls verwitweten Rennfahrer (Jean-Louis Trintignant) verliebt. Filmkenner bezeichneten diesen Film als eine der schönsten Liebesgeschichten des Kinos. Für ihre Darstellung war sie für den Oscar nominiert und erhielt den Golden Globe sowie den British Academy Film Award als beste Schauspielerin.

Nach ihrer vierten Heirat verschwand sie für sechs Jahre von der Leinwand, ehe sie in Lelouchs Ein Hauch von Zärtlichkeit wieder zu sehen war. 1980 erhielt sie zusammen mit Michel Piccoli für die Rolle eines Geschwisterpaares in Marco Bellocchios Der Sprung ins Leere den Darstellerpreis der Filmfestspiele von Cannes. Sechs Jahre später spielte sie in der Fortsetzung ihres Welterfolgs, Ein Mann und eine Frau – zwanzig Jahre später (1986), noch einmal die Anne Gauthier. 1995 gehörte sie zu den zahlreichen Stars in Robert Altmans Episodenfilm Prêt-à-Porter. In der TV-Verfilmung von Napoléon Bonapartes Leben (2001) spielte sie dessen Mutter.

Von 1995 bis 1997 verlagerte sie ihre Arbeit auf die Theaterbühne. 2003 wurde sie mit dem César für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

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