Alfredo Landa, 1933 in Pamplona geboren, gehörte zu den beliebtesten Charakterdarstellern des spanischen Kinos. In den sechziger und siebziger Jahren wurde er zum Gesicht des sogenannten landismo, einer Welle populärer Komödien, in denen er den frustrierten, unterdrückten spanischen Durchschnittsmann verkörperte. Als Dramendarsteller erfand er sich mit José Luis Garcis Film noir El Crack (1981) neu und vor allem mit Los Santos Inocentes (1984), für den er sich in Cannes den Darstellerpreis mit Francisco Rabal teilte. In über hundert Filmen arbeitete er auch mit Berlanga, Mario Camus und Carlos Saura und war bis zu seinem Tod 2013 eine nationale Institution.